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  • Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    mit der Chancengleichheit ist es so eine Sache. Wenn Kinder auf die Welt kommen, wünschen wir uns ganz selbstverständlich, dass sie die gleichen Chancen wie alle anderen bekommen, um sich im Leben bestmöglich behaupten zu können. Alles andere empfänden wir als ungerecht. Wenn es aber um die Chancengleichheit in der Abfallwirtschaft geht, dann leisten wir uns in Deutschland eine folgenreiche Wettbewerbsverzerrung, die am Ende nicht nur ineffizient ist, sondern vor allem zu Lasten der Gebührenzahler und der Privatwirtschaft geht. Die Rede ist vom Mehrwertsteuer­privileg kommunaler Betriebe, das diesen einen Vorsprung von bis zu 19 Prozent gegenüber dem privatwirtschaftlich organisierten Wettbewerb verschafft. Während private Unter­nehmen der Umsatzsteuerpflicht unterliegen, müssen rein kommunale Betriebe, obwohl sie die gleiche Leistung erbringen, diese Steuer nicht abführen. Die Folgen: Private Unternehmen werden durch Staatsmonopole aus dem Markt gedrängt, privatwirtschaftliche Arbeitsplätze sind gefährdet, die Einnahmen aus der Gewerbe- und Umsatzsteuer sinken, was wiederum letztendlich den Kommunen selbst schadet. Ein aktuelles Rechtsgutachten von Professor Dr. Roman Seer vom Institut für Steuerrecht und Steuervollzug der Ruhr-Universität Bochum zeigt, dass diese Praxis gegen geltendes Recht verstößt – auf Kosten eines erheblichen Teils der Verbraucher. 

    Aus Rhenus Recycling wird REMONDIS Recycling – eine für REMONDIS hervorragende Portfolioergänzung. Das Recy­cling von Glas, Kunststoffen und Textilien wird fortan beim Recyclingspezialisten REMONDIS gebündelt. Mit dieser Eingliederung profitieren die Kunden zukünftig von einem deutlich erweiterten und engmaschigeren Verwertungsnetzwerk. Auch das eng mit der Steuerung von Stoffströmen verbundene Pfandsystem ist Teil des Portfolios, das in Zukunft unter der Flagge von REMONDIS läuft. Die Frage, ob eine Flasche im gleichen Supermarkt abgegeben werden muss, in dem sie gekauft wurde, stellt sich in Deutschland unter anderem deshalb nicht, weil REMONDIS Recycling mit sieben Zählzentren für Einwegpfandflaschen in ganz Deutschland sowie umfangreichen IT-gestützten Abrechnungsdienstleistungen für den Lebensmitteleinzelhandel und die Industrie für korrekte Abrechnungen sorgt. Willkommen bei REMONDIS.

    In diesen turbulenten Zeiten sollte sich jedes Unternehmen immer auch seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sein. REMONDIS hat es als Recyclingdienstleister mit vorbildlicher Nachhaltigkeitsbilanz und 33.000 dauerhaften Arbeitsplätzen in diesem Punkt zwar ohnehin etwas leichter, aber man kann nie genug tun. Sei es durch Investitionen in Bildungs­projekte wie die WERTSTOFFPROFIS, die Unterstützung bei der Schulung von Kindern für mehr Verkehrs­sicherheit oder die Spende eines kompletten Saugwagens zur Verbesserung der Lebensumstände in einem Flüchtlingscamp im Irak. REMONDIS mit all seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeitet jeden Tag daran, unsere Welt ein bisschen besser zu machen. Vielleicht haben sich deshalb alleine in diesem Jahr 632 junge Menschen für eine Ausbildung „im Auftrag der Zukunft“ entschieden. Wir freuen uns und be­grüßen die neuen Kolleginnen und Kollegen bei REMONDIS.

    Ihr Max Köttgen

Herausfordernde Aufgaben

  • Seaside Living No. 1: Wenige Schritte von der Wasserlinie entfernt werden im schwedischen Nacka Strand exklusive Wohnungen gebaut – mit spektakulärem Blick auf den Yachthafen und die Innenstadt von Stockholm. Für den herausfordernden Fassadengerüstbau und Wetterschutz des großangelegten Bauprojekts ist die REMONDIS-Tochter XERVON zuständig.

  • Stetig steigender Wohnraumbedarf

    Stockholm zählt zu den schönsten Metropolen der Welt. Als Venedig des Nordens kombiniert die schwedische Hauptstadt unberührte Natur und urbanes Leben zu einem attraktiven Mix, der nicht nur zahlreiche Touristen, sondern auch immer mehr Bewohner anzieht. Mit der seit Jahren steigenden Einwohnerzahl vergrößert sich der Bedarf an Wohnraum. Daher wird – durch Fährverbindungen, Buslinien und neue U-Bahn-Strecken – das nahe Umland stärker mit der City vernetzt. Zum Beispiel die Gemeinde Nacka, deren Region sich unmittelbar an das Stockholmer Stadtgebiet anschließt und die Schnittstelle bildet zu dem aus 30.000 Inseln und Felsen bestehenden Schärengarten in der Ostsee.

    Aus einem ehemaligen Bürogebäude werden 268 neue Eigentumswohnungen mit Balkonen, großen Fenstern und einem wunderbarem Blick auf das Wasser.

    In Nacka Strand, mit Blick auf Stockholm, entstehen derzeit 268 neue Wohnungen mit modernen Grundrissen und zeitgemäßer Ausstattung. Ein vorhandenes Bürogebäude mit einer Gesamtfläche von rund 44.500 Quadratmetern wird dazu Schritt für Schritt in attraktiven Wohnraum umgewandelt. Während der von 2016 bis 2019 dauernden Bauzeit werden neue Fenster und Balkone angelegt, die Fassade wird komplett restauriert und es wird ein zusätzliches zwölftes Stockwerk für Penthouse-Wohnungen aufgesetzt. Initiatoren des Großprojekts sind Skanska Sverige, einer der führenden Projektentwickler des Landes, und die US-amerikanische Private-Equity-Gesellschaft Carlyle. Gemeinsam investieren die Partner 123 Millionen Euro in das Vorzeigeprojekt.

    Kompetenz für Sonderlösungen: Die exponierte Lage erfordert ein Fassadengerüst mit spezieller Konstruktion und Statik

  • Gerüstbau mit hohen Ansprüchen

    Die herausragende Lage – direkt an der Ostsee und in unmittelbarer Nähe zur Marina – wird später ein besonderes Plus an Wohnqualität bieten. Während der Bauphase jedoch stellt sie hohe Anforderungen. Dies gilt vor allem für die Einrüstung, die an XERVON Sweden AB vergeben wurde.  XERVON-Projektleiter Jacob Holm: „Die schiere Größe des Projekts, die Gebäudehöhe und die Position am Wasser sorgen für ein ganzes Bündel an technischen Herausforderungen. Zum Beispiel die bei Wind und Wetter auftretenden großen Kräfte, die wir entsprechend berücksichtigen müssen.“ Dies betrifft insbesondere einen auf fast 35 Metern Höhe montierten gigantischen Wetterschutz. Der Schutz ist notwendig, um auf dem Dach des Backsteinbaus das vorgesehene Penthouse-Geschoss errichten zu können.

    Kennzeichnend für XERVON Gerüstbau ist die hohe Personal- und Material­verfügbarkeit.

    Besondere Anforderungen stellt auch die Logistik, denn die Baustelle liegt mitten in Nacka Strand. Um die innerstädtischen Abläufe möglichst wenig zu tangieren, lieferte XERVON die enormen Mengen an Gerüstmaterial in den frühen Morgenstunden zum Bauplatz, wo sie mit Kränen an Ort und Stelle gebracht wurden. Insgesamt wurden für dieses Projekt 15.000 Quadratmeter Gerüst und 8.000 Quadratmeter Wetterschutz errichtet.

Partner von Beginn an

Schon mehr als ein Jahr vor dem Start des Umbauprojekts wurde XERVON in die Planungen einbezogen. In der gesamten Bauphase hat das Unternehmen durchgehend 12 bis 16 erfahrene Monteure vor Ort. Jacob Holm: „Know-how und Erfahrung, aber auch die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit unserem Kunden ermöglichen es, bei den zum Teil komplizierten Aufgabenstellungen immer wieder die beste und effektivste Lösung zu finden.“ Ab Sommer 2018 sollen die ersten Wohnungen bezugsfertig sein – ganz nah an der idyllischen Wasserwelt der Schären und zugleich fast mittendrin im pulsierenden Stadtleben der Metropole Stockholm.

  • XERVON Sweden AB

    XERVON Sweden AB zählt zu den führenden Gerüstbauunternehmen Schwedens. Das Unternehmen ist in Stockholm-Kungsängen beheimatet und verfügt über Niederlassungen in Örebro, Karlstad, Göteborg, Malmö und Norrköping. Zum Kundenkreis zählen vorrangig Firmen aus den Feldern Infrastruktur, Bauwirtschaft, chemische und petrochemische Industrie sowie Energiewirtschaft. xervon.se

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