Button für Menü
DE | EN
  • Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    während das Großexperiment Energiewende in Deutschland konsequent fortgesetzt wird und die großen Versorger auf der Suche nach ihrem Kerngeschäft Substanz verlieren, geht REMONDIS das Thema ebenso aktiv wie innovativ von der Verbraucherseite her an. Mit der Einführung eines neuen Energiemanagementsystems in unserem Rückbauzentrum für Elektroaltgeräte im Lippewerk in Lünen konnten wir den Energieverbrauch der Anlage deutlich senken. Dort, wo früher nur der Gesamtverbrauch für eine ganze Produktions­halle abzulesen war, lässt sich nun dank einer software­seitigen Eigenentwicklung der Verbrauch jedes Aggregats und jeder Lampe einzeln ermitteln. In der Konsequenz wurden alle Leuchtmittel gegen modernste Energiesparlampen auf LED-Basis ausgetauscht. Mehr Licht bei weniger CO2 und niedrigeren Kosten ist die Folge, und das Beispiel macht schon jetzt Schule in der gesamten Unternehmensgruppe. Das verstehen wir unter der REMONDIS-Energiewende.

    Nicht nur in der Heimat Nordrhein-Westfalen setzt REMONDIS weiter auf gesundes Wachstum. Unser Familienunternehmen baut sein Geschäft in den als Kernregionen definierten Ländern weiter aus. Dazu gehören auch die westlichen und östlichen Nachbarländer, Polen und die Niederlande. Das niederländische Recyclingunternehmen van Gansewinkel hat jüngst seine polnischen Aktivitäten an REMONDIS veräußert. Zusätzlich konnte REMONDIS noch Standorte und Aktivitäten der Becker-Gruppe im südlichen Polen übernehmen. Durch diesen Ausbau unserer Geschäftsaktivitäten in der Ker­negion Polen haben wir das Dienstleistungsangebot für unsere polnischen Kunden substanziell verdichten und unsere Präsenz im polnischen Markt noch einmal deutlich erhöhen können. Kurz vor Redaktionsschluss erreichte uns darüber hinaus die gute Nachricht, dass unsere niederländische Tochter­gesellschaft die Dusseldorp-Gruppe übernehmen wird. Damit macht REMONDIS Nederland einen großen Sprung vorwärts im niederländischen Recyclingmarkt.

    Auf rund 140 Milliarden Euro belief sich laut Statistischem Bundesamt bis Ende 2014 die Gesamtschuldenlast der ­Kommunen in Deutschland, Tendenz weiter steigend. Trotzdem suchen manche Gemeinden ihr Heil in der Rekommunalisierung von Dienstleistungen der sogenannten Daseinsvorsorge. Da wird viel Geld in den Aufbau von Infrastrukturen investiert, die private Unternehmen bereits haben und erheblich kostengünstiger zur Verfügung stellen können. Wir wissen aus Erfahrung, dass es gemeinsam viel besser geht, wie unter anderem das Beispiel der Stadt Freiburg im Breisgau zeigt. Das ÖPP-Modell ist nach wie vor ein gangbarer Weg, um das Beste aus beiden Welten zusammenzuführen, zum Wohle der regionalen Wirtschaft und der Menschen in der Stadt.

    Mit dem Zustrom hunderttausender Flüchtlinge aus den Krisengebieten der Welt kommen weitere große Herausforderungen, aber auch große Chancen auf unser Land und die Kommunen zu. Lassen Sie uns gemeinsam optimistisch und voller Zuversicht an einer besseren Zukunft für alle Menschen in unserem Land arbeiten. REMONDIS steht seinen kommunalen Partnern dabei stets mit Rat und Tat zur Seite.

    Ihr Ludger Rethmann

Herausforderungen gemeinsam begegnen

  • Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat eine Initiative ins Leben gerufen, welche Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu einem gemeinsamen Engagement aufruft, um den Herausforderungen von Energiewende, Klimaschutzzielen und notwendigen Anpassungen an den Klimawandel zu begegnen. Über einen Zeitraum von acht Jahren werden herausragende Klimaschutzprojekte präsentiert und einem breiten Publikum vorgestellt.

  • REMONDIS federführend beteiligt

    Mit der KlimaExpo.NRW hat die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen ein Dekadenprojekt initiiert, um die besonderen nordrhein-westfälischen Kompetenzen, Technologien und Verfahren im Bereich des Klimaschutzes nicht nur prominent darzustellen, sondern auch über die Grenzen unseres Bundeslandes hinaus bekannt zu machen. Dem Ziel des Klima- und Ressourcenschutzes fühlt sich auch die Entsorgungsbranche schon seit vielen Jahren verpflichtet. Aus diesem Grund wurde die Brancheninitiative „Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft e. V.“ gegründet, die von allen maßgeblichen abfallwirtschaftlichen Verbänden und vielen Unternehmen der Abfall- und Recyclingwirtschaft in NRW getragen wird. So ist natürlich auch REMONDIS sowohl Gründungsmitglied als auch im Vorstand des Vereins vertreten. Ziel des Vereins ist es, die KlimaExpo.NRW nicht nur als Partner zu unterstützen, sondern als Branche bei diesem Projekt eigenständige und konkrete Impulse zu setzen. Als zusammengeschlossenes Netzwerk steht die Förderung des Klimaschutzes im Fokus des Engagements.

  • Startschuss für eine gute Partnerschaft

    Am 15. Juni fand die Auftaktveranstaltung des Vereins in der Ausstellungshalle der SASE in Iserlohn statt, unter der Schirmherrschaft des nordrhein-westfälischen Umweltministers Johannes Remmel. Herr Remmel hielt auch die Keynote zum Beitrag der Kreislaufwirtschaft für den Klimaschutz, und die Brancheninitiative wurde als offizieller „Partner“ der KlimaExpo.NRW ausgezeichnet. Mit insgesamt circa 100 Teilnehmern aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Wasserwirtschaft wurde an diesem Abend der Startschuss für die künftige Zusammenarbeit gegeben.

Biogasanlage in Coesfeld bereits ausgezeichnetes
Projekt der KlimaExpo.NRW

Das Projekt der optimierten Bioabfallverwertung im Kreis Coesfeld wurde bereits in die Liste der qualifizierten Klima-Expo.NRW-Projekte aufgenommen. RETERRA, einer der führenden Aufbereiter und Verwerter von biologischen Reststoffen in Deutschland, hat die Biogasanlage im letzten Jahr auf dem Gelände des bestehenden Kompostwerks in Coesfeld eröffnet. Dr. Heinrich Dornbusch, Vorsitzender Geschäftsführer der KlimaExpo. NRW, begründete die Auszeichnung damit, dass nicht nur fossile Energie durch die Einspeisung des Biogases ins Erdgasnetz eins zu eins ersetzt werde, sondern die Abfallgebühren dank der konsequenten Nutzung der energetischen und stofflichen Potenziale des Bioabfalls gesenkt werden konnten. „Das freut uns besonders, denn so können wir zeigen, dass Klimaschutz und wirtschaftliche Einsparungen keine Gegensätze sind“, so Dr. Heinrich Dornbusch weiter.

  • Weitere Projekte folgen

    Im Rahmen der KlimaExpo.NRW wird sich REMONDIS zusätzlich mit anderen Projekten bewerben, um weitere Musterbeispiele für den Fortschrittsmotor Klimaschutz aufzuzeigen.

    V. l. n. r.: Thomas Patermann, VKU NRW, stellv. Vorsitzender Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft e.V., Hartmut Haeming, INWesD, Schatzmeister des Vereins, Dr. Heinrich Dornbusch, Vorsitzender Geschäftsführer der Expo Fortschrittsmotor Klimaschutz GmbH, Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW, Ernst-Peter Rahlenbeck, Vorsitzender des Vereins, Wolfgang Jung, Geschäftsführer der Expo Fortschrittsmotor Klimaschutz GmbH, bei der offiziellen Gründungsveranstaltung in Iserlohn

© 2016 REMONDIS SE & Co. KG | Impressum | Disclaimer